Perseiden — Maximum
Nacht vom 12. auf den 13. August · bis 100 Meteore/Stunde · Mond 83 % beleuchtet
Der bekannteste Strom der Nordhalbkugel — im Volksmund „Tränen des Laurentius". Warme Augustnächte, ein hoch stehender Radiant und bis zu 100 Meteore pro Stunde unter perfektem Himmel machen ihn zum Einsteiger-Ereignis schlechthin. Der Radiant liegt im Sternbild Perseus, die Meteore treffen mit 59 km/s auf die Atmosphäre. Ursprung: Komet 109P/Swift-Tuttle. Heller Mond — nur die kräftigsten Meteore sind sichtbar.
Wie du es beobachtest
Keine Ausrüstung — Ferngläser und Teleskope schaden hier sogar, weil sie das Blickfeld verengen. Such dir einen Platz möglichst weit weg von Straßenlaternen, nimm dir eine Liege oder Isomatte, lass die Augen 20 bis 30 Minuten an die Dunkelheit gewöhnen und schau in einen möglichst großen Himmelsausschnitt — nicht direkt auf den Radianten, sondern etwa 40° daneben. Beste Zeit ist meist nach Mitternacht bis zur Dämmerung.
Wann genau
Das Maximum liegt in der Nacht vom 12. auf den 13. August. Meteorströme haben kein punktgenaues Ereignis wie eine Finsternis: Die Aktivität steigt über mehrere Nächte an und fällt danach wieder ab.
Zeitangaben verstehen
Alle Zeiten gelten in mitteleuropäischer Zeit für die geografische Mitte Deutschlands (50,5° Nord, 10,0° Ost). Bei ereignisbezogenen Zeitpunkten wie einem Finsternis-Maximum spielt der Standort innerhalb Deutschlands nur eine untergeordnete Rolle — bei Auf- und Untergängen kann der Unterschied zwischen Aachen und Görlitz aber gut 35 Minuten betragen.